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Hier findet Ihr praktische Tipps,  interessantes und Informationen rund um die Küche!

Dörren leicht gemacht
Kräuter im Winter
Unsinn oder Wahrheit? Die Gerüchteküche!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kräuter im Winter

In unseren Küchen sind Kräuter mit all ihrer Vielfalt nicht mehr wegzudenken. Kräuter lassen uns Speisen immer wieder anders erleben, bereiten durch die Variantenvielfalt immer wieder neue Geschmackserlebnisse.

KraeuterIm Sommer ist ein kein Problem, frische Kräuter sind im Überfluss vorhanden. Im Garten, auf dem Balkon, selbst auf der Fensterbank wachsen diese Köstlichkeiten und verführen uns mit ihrem unbeschreiblichen Aroma zu immer neuen Kochkreationen.
Rechtzeitig geerntet, können wir auch in der kalten Jahreszeit den Kräutergenuss erleben.

Haltbarmachen für den Winter

Trocknen der Kräuter

Große Verwendung findet dabei das Trocknen der Kräuter. In kleinen Bündeln kopfüber an einem luftigen, trockenen und schattigen Ort aufgehängt, beträgt die Trocknungszeit ca. drei Wochen. Schneller geht es im Backofen. Hier werden die Kräuter auf einem mit Backpapier ausgelegten Backrost ausgebreitet. Bei 35° wird den Kräutern ihre Feuchtigkeit entzogen. Damit der Wasserdunst abziehen kann, die Backofentüre nicht ganz verschließen. Hilfreich sind hier z. B. Topflappen, die in die Ofenklappe eingeklemmt werden. Bei beiden Trocknungsarten sollten die Kräuter „rascheltrocken“ werden. Zum Schutz vor Staub die getrockneten Kräuter in Papiertüten geben. Erst bei Verwendung die Blätter ablösen. Die Kräuter sind so rund ein Jahr haltbar.

Einfrieren der Kräuter

Eine andere Methode in das Einfrieren der Kräuter. Hier muss im Gegensatz zum Trocknen rasch gearbeitet werden. Die Kräuter werden nach dem Waschen und Abtrocknen am besten mit dem Wiegemesser zerkleinert. Die zerhackten Kräuter nun in einer dünnen Schicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bringen und sofort in den Gefrierschrank legen. Hier darf keine Zeit vergeudet werden. Mit den Funktionen „Superfrost“, “Schockfrosten“ o.ä. wird schnelles Gefrieren garantiert. Das Resultat dieser Methode ist ein rieselfähiges Gefriergut, das auch noch gut portioniert werden kann. Die Haltbarkeit der Kräuter in tiefgefrorenem Zustand liegt ungefähr bei neun Monaten.

Überwintern im Haus

Natürlich kann man die Pflanzen vor dem ersten Frost ins Haus holen. An einem hellen, sonnigen Fenster (Südfenster) sind aber trotzdem nur sehr mäßige Wachstumserfolge zu erzielen. So benötigen z. B. schnell wachsende, tropische Kräuter (Basilikum o. ä.) 15-16 Stunden einer speziellen Lichtbestrahlung. Normale Glühbirnen eignen sich hierfür nicht. Ideal ist ein wohltemperierter Wintergarten von höchstens 20°. Auch bei optimalen Bedingungen gibt es keine Garantie, die Kräuter über die Runden, sprich über den Winter, zu bekommen. Eingeschränktes Lichtverhalten, Windstille und die trockene Zimmerluft überstehen die meisten Kräuter über einen längeren Zeitraum nicht. Mit der subtropischen Verwandtschaft dürften hier schon eher Erfolge erzielt werden (Zitronengras, Lemonysop, Jamaikathymian usw.).

Überwintern im Kräutergarten

Letztendlich gibt es auch noch die ganz (winter-)harten Gesellen. Diese Kräuter überstehen, gut geschützt, selbst tiefste Wintertemperaturen. Allerdings sind doch ein paar Vorkehrungen notwendig. Die Erde sollte mittels Tannen-/Fichtenzweigen abgedeckt werden. Bei Topfpflanzen sollten die Töpfe mit einer Noppenfolie oder Flies umwickelt werden.

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Unsinn oder Wahrheit? Die Gerüchteküche!
 

Gerüchte und Volksweisheiten halten sich oft hartnäckig über Generationen - egal, ob sie richtig oder falsch sind. Hier haben wir nun wieder einige zusammengetragen:

 
„Wer Kirschkerne verschluckt, bekommts mit dem Blinddarm zu tun“
Das ist Unsinn - Obststeine werden unversehrt wieder ausgeschieden. Sie können zwar nicht aufgespalten werden, dem Darm tun sie aber nichts.
 
„Ein voller Bauch studiert nicht gern“
Da Körper nach einem essen mit der Verdauung beschäftigt ist, bleibt wenig Energie für den Geist. Ist also richtig.
Mediziner haben darüber hinaus herausgefunden, dass die Menge des Hormons "Ghrelin", das Gedächtnis und räumliches Denken stimuliert, besonders hoch ist, wenn der Magen leer ist und besonders niedrig, wenn er voll ist.
 
„Ein Schnaps hilft nach einem fetten Essen“
Ist soweit richtig, allerdings nur, es bei einem bleibt. Alkohol kann die Produktion von Magensäure ankurbeln und die Magenentleerung beschleunigen. Das hilft bei Völlegefühl.

„Der Körper braucht täglich eine warme Mahlzeit“
Das ist definitiv falsch - ob heiße Suppe oder kalte, dem Darm ist das völlig egal,
denn was bei ihm ankommt, hat ohnehin Körpertemperatur.
Hier ist es einfach die Gewohnheit, die uns nach einer warmen Mahlzeit verlangen lässt.
 
„Abends essen macht dick“
Auch falsch - der Zeitpunkt, wann man isst hat keinen Einfluss auf das Gewicht und die Pölsterchen, sehr wohl aber die Menge, die man zu sich nimmt.
 
„Gurken vermindern oder beseitigen Augenfalten“
Das ist leider ein Märchen. Gurkenscheiben können kühlen und somit abschwellend wirken, aber Falten reduzieren können sie nicht
 
„Wer zuviel Schokolade und Chips nascht, bekommt Pickel“
Solche „Ernährungstipps“ bei der Behandlung von Akne sollten heute passé sein. Lange Zeit hielt sich diese Meinung, aber langfristige Studien haben belegt, dass daran nichts Wahres ist. Im Gegenteil, das Serotonin der Schokolade hilft gegen Niedergeschlagenheit

„Baden in Milch macht schön“
Das wusste sogar schon Kleopatra. Die fetthaltige Milch pflegt die Haut. Ca. 5 Liter auf ein Wannebad nehmen und daran denken - mit fettreduzierter wird das nichts! Rückfettende Badezusätze tun es übrigens auch. ;-)
 
„Bei rauen Lippen hilft Honig“
Honig hat eine erwiesene Heilkraft und wirkt glättend, also ein guter Tipp und immer daran denken - nicht ablecken!
 
„Pampelmuse und Grapefruit ist ein und dasselbe, das erste ist nur die deutsche Bezeichnung“
Das ist schlicht und einfach falsch. Pampelmuse und Grapefruit sind unterschiedliche Früchte.
Die Grapefruit entstand vermutlich aus einer Kreuzung der Pampelmuse mit der Orange. Sie erreicht weder die Größe noch das Gewicht (bis zu 3 kg) der Pampelmuse.

„Grüner, weißer und violetter Spargel sind verschiedene Sorten“
Nein, an der Sorte liegt die unterschiedliche Farbe nicht, aber an der Anbaumethode. Die Farbe entsteht durch die Bildung von Chlorophyll bei Lichteinwirkung. Weißer Spargel wird in Erddämmen vor Sonne und Licht geschützt. Violetter Spargel wird in Hügelbeeten angebaut und wird kurz dem Licht ausgesetzt. Grüner Spargel wächst auf ebenen Beeten unter voller Lichteinwirkung. Grüner Spargel ist dünner und im Geschmack intensiver als weißer und violetter Spargel.
 
„Pilzgerichte dürfen nicht wieder aufgewärmt werden“
Das stimmt so nicht. Pilzgerichte, die wieder aufgewärmt werden sollen, müssen jedoch sehr zügig abgekühlt und im Kühlschrank bei ca. 5 - 6 Grad aufbewahrt werden. So können sich die verderbniserregenden Mikroorganismen nicht ungehemmt und in großer Anzahl vermehren.
Beim Aufwärmen muss eine Temperatur von über 70 Grad erreicht werden.
Durch schnelles Erhitzen auf hohe Temperaturen, werden vorhandene Mikroorganismen abgetötet.

„Bier enthält viel mehr Kalorien als Wein“
Eindeutig falsch. 100 Milliliter Bier enthalten 44 Kilokalorien, genauso viel wie Orangensaft ohne Zucker z. B., Wein enthält ca. 80 Kilokalorien und Vollmilch enthält auch mehr als Bier, nämlich 65 Kilokalorien.
 
„Durch Sport purzeln die Kilos“
Jein. Was reduziert wird, ist das Körperfett, das Gewicht kann durchaus gleich bleiben oder sogar steigen. Durch Sport wird Muskelmasse aufgebaut und die wiegt schwerer als Fett. Der Taillenumfang kann aber trotzdem reduziert worden sein.

„Spinat enthält eine Menge Eisen“
Stimmt nicht! Spinat ist zwar gesund, aber enthält nicht mehr Eisen als z. B. Erdbeeren, Champignons, Kartoffeln oder Möhren. Spinat enthält aber extrem viel Eiweiß.
 

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