

Mathematik ist ein absolut schönes und interessantes Fachgebiet.
Man muß es in der Schule nur beim richtigen Lehrer gehabt haben.
Das ist wie mit Geschichte oder was es da noch so gibt. Das habe ich nie gemocht, weil meine Lehrerin es mir einfach nicht so erzählen konnte, daß ich es auch verstanden habe. (Naja, mein Abi hab ich trotzdem gekriegt.)
Das Gute an der Mathematik ist, daß alles logisch aufgebaut ist.
Ich weiß, daß jetzt einige protestieren werden: Wo soll das
bitte logisch sein?
(Das frage ich mich allerdings auch manchmal.) Aber irgendwann erkennt
man das schon.
Dazu sind zwei Dinge nötig:
Jedenfalls geht's nicht so drunter und drüber wie bei den Philosophen,
wo jede Antwort richtig ist und keiner so genau weiß, worum es eigentlich
geht.
In der Mathematik geht man Schritt für Schritt vor, wie bei einer
Bedienungsanleitung. Und am Ende hat man ein Ergebnis, von dem man eindeutig
sagen kann, ob es richtig oder falsch ist (jenachdem, ob sich die Fehler,
die man gemacht hat, gegenseitig wieder wegheben).
Meist reicht es auch, nur herauszufinden, ob es überhaupt eine Lösung gibt. Den Rest können dann andere für uns machen.
Noch ein Vorteil: Mathematiker sind sehr vielseitig einsatzfähig. Und sie sind selten! Also sehr gefragt.
Und ob man's glaubt oder nicht, man wendet Mathematik fast überall an.

Genug des Lobgesangs. Es gibt natürlich auch noch viele andere schöne Dinge.
Mehr Infos unter http://www.mathematik.tu-chemnitz.de.