Da der Ukraine-Konflikt in Wahrheit ein Kampf des Systeme ist, könnte sich in der Ukraine die Zukunft der Welt entscheiden. Daher sollten wir uns anschauen, um welche "Werte" dort gekämpft wird.
Der russische Philosoph Alexander Dugin wird im Westen als Faschist und Nationalist diskreditiert, was jedoch ganz und gar nicht der Wahrheit entspricht. (Anm. Dikigoros: So ist das eben. Der galizische Patriot
Stepan Bandera
wird in Rußland als Faschist und Nazi diskreditiert, was jedoch ganz und gar nicht der Wahrheit entspricht. Wie sagt das Sprichwort: "Wat dem een' sin Uhl is dem andern sin Nachtigall" :-) Er ist ein konservativer, patriotischer und gläubiger Mann, der für Respekt zwischen Völkern, Staaten und Kulturen plädiert und die Politik des Westens heftig kritisiert. Er gilt als einer größten Denker unserer Zeit, was nicht nur in Russland so gesehen wird, denn 2014 hat beispielsweise Foreign Policy Dugin zu hundert wichtigsten Denkern der Welt in der Kategorie "Agitatoren"
gezählt.
Man kann zu Dugin und seinen Zielen stehen, wie man will, aber sein Intellekt und seine analytischen Fähigkeiten sind unbestritten.
Dugin hat vor einigen Tagen einen
Artikel
für die russische Nachrichtenagentur RIA geschrieben, auf den ich gestoßen bin, weil
RT-DE ihn übersetzt hat. In dem Artikel hat Dugin die "Werte" des kollektiven Westens aufgelistet. Dugin schrieb:
"Der moderne kollektive Westen steht fest auf der Seite:
- des absoluten Individualismus
- der LGBT und der Genderpolitik
- des Kosmopolitismus
- der "Cancel Culture"
- des Posthumanismus
- der unbeschränkten Migration
- der Zerstörung aller Formen von Identität
- der kritischen Rassentheorie
- der relativistischen und nihilistischen Philosophie der Postmoderne"
Dugin schrieb in seinem Artikel, dass in der Ukraine das Schicksal der Welt entschieden werde, weil sich dort der Kampf um die Werte entscheide, die die Zukunft bestimmen würden. Ich bin mit der Aussage durchaus einverstanden, allerdings denke ich, dass der Kampf um die Werte nicht mit dem Krieg in der Ukraine endet, sondern dass der erst in dem Moment endet, wenn entweder die USA aus Europa verdrängt werden, oder wenn es dem US-geführten Westen gelingen sollte, Russland als Staat zu zerschlagen.
Aber in einem hat Dugin in meinen Augen recht: Wenn es dem US-geführten Westen gelingen sollte, Russland zu besiegen, dürfte es den USA gelingen, dem Rest der Welt ihre "Werte" aufzudrängen. Wenn die USA Russland nicht besiegen können, dann wird sich die nicht-westliche Welt diese "Werte" nicht aufzwingen lassen.
Da ich Dugins Zusammenstellung der westlichen "Werte" ziemlich treffend finde, wollen wir uns genauer anschauen, was diese Dinge eigentlich bedeuten und warum Russland zu all den Themen die gegenteilige Position einnimmt.
Der absolute Individualismus
Die Betonung des Individualismus ist schon lange ein zentraler Bestandteil der westlichen Ideologie. Ursprünglich war dabei von der individuellen Freiheit jedes Einzelnen die Rede, was ja etwas Gutes ist. Mit der Zeit wurde die Bedeutung der individuellen Freiheit jedoch so weit ausgedehnt, dass die Freiheit des Einzelnen über die Solidarität in der Gesellschaft gestellt wurde. Die Folge davon war unter anderem, dass in westlichen Gesellschaften die Akzeptanz von Sozialabbau gewachsen ist, denn wenn jeder Schmied seines individuellen Schicksals ist, sind die Armen an ihrer Situation eben selber Schuld.
Wo es früher (die Älteren unter uns erinnern sich daran noch aus den Zeiten der "alten" Bundesrepublik) von der "Solidargemeinschaft" gesprochen wurde, hört man heute oft, dass die Armen irgendwie selber Schuld an ihrem Schicksal seien, sollen sie sich doch mehr anstrengen und härter arbeiten. Der Individualismus, wie er im Westen gepredigt wird, hat zur Bildung einer auf Egoismus basierenden Ellenbogen-Gesellschaft geführt.
Das ist Teil der berühmten Strategie "teile und herrsche", denn wenn man den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Individualismus ersetzt, dann macht es damit praktisch unmöglich, dass sich eine geeinte und solidarische Gesellschaft geschlossen gegen Entscheidungen der Regierung stellen kann. Der im Westen gepredigte Individualismus spaltet und fragmentiert die Gesellschaft, was gemäß dem alten Prinzip "teile und herrsche" auch gewollt ist, denn je mehr die Gesellschaft gespalten und zerstritten (und daher mit sich selbst beschäftigt) ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich geeint gegen Entscheidungen der Regierung stellen kann.
Russland geht den gegenteiligen Weg, denn die russische Regierung betont das Einigende in der Gesellschaft. Russland setzt dem absoluten Individualismus des Westens die kollektive Identität der Gesellschaft entgegen. Dabei geht es nicht um Gleichmacherei, denn die russische Regierung fördert beispielsweise mit viel Geld den Erhalt der vielen verschiedenen Traditionen, Kulturen und Sprachen seiner weit über hundert ethnischen Minderheiten. Es geht Russland um gegenseitigen Respekt und das gemeinsame Erreichen der Ziele, die sich die aus vielen Völkern bestehende Gesellschaft Russlands steckt.
Man kann und soll unterschiedlich sein, aber man darf dabei nicht das Gemeinwohl vergessen, weshalb in Russland Patriotismus gefördert wird, wobei man Patriotismus nicht mit Nationalismus verwechseln darf. Ein Patriot liebt sein Land und hat großen Respekt vor anderen Ländern und deren Patrioten. Ein Nationalist hingegen stellt sein eigenes Land über andere Länder. Nationalismus wird in Russland daher bekämpft, denn in Russland wird der Fokus immer auf die Dinge gerichtet, die Menschen einigen, nicht auf das, was die Menschen trennen und gegeneinander aufbringen kann.
LGBT und Genderpolitik
Die LGBT- und Genderpolitik ist auch im Westen hochumstritten. Das sogenannte "Gendern", bei dem die deutsche Sprache regelrecht vergewaltigt wird, lehnen in Deutschland bis zu 80% der Menschen ab, was die deutschen Medien und Politiker jedoch nicht daran hindert, zu gendern. Alleine daran, dass Politiker und Medien diese merkwürdige Kunstsprache gegen den Willen der Mehrheit durchzusetzen versuchen, sieht man, dass hier eine bewusste Umerziehung der Gesellschaft stattfindet.
Da stellt sich übrigens die Frage, wie eine solche bewusste Umerziehung der Menschen, bei der ihnen gegen den Willen der absoluten Mehrheit etwas aufgezwungen wird, was sie ablehnen, mit Demokratie vereinbar ist.
In Russland gibt es diesen Unsinn Gott sei Dank nicht. Die LGBT-Bewegung wurde in Russland verboten, weil der russische Staat nicht will, dass diese Dinge in Russland Einzug halten.
Das bedeutet nicht, dass Homosexualität verboten wurde. Was die Menschen in ihren Schlafzimmern treiben, interessiert den russischen Staat nicht, wie auch
Putin
immer wieder betont, aber man will nicht, dass sexuelle Praktiken, Vorlieben und Neigungen öffentlich propagiert werden. Homosexualität gab es in der Menschheitsgeschichte immer, und in Russland ist man der Meinung, dass Menschen ihre Neigungen selbst erkennen, ohne dass man ihnen das in Schulen oder auf irgendwelchen Freak-Paraden beibringen muss.
Russland setzt auf das traditionelle Familienbild und fördert kinderreiche Familien. Wie großzügig diese Förderung in Russland ist, können Sie
hier nachlesen.
Als Folge davon ist Russland ausgesprochen kinderfreundlich. Es gibt überall Spielplätze, und sogar auf Flughäfen gibt es Kinderspielzimmer. Wenn ich Russen erzähle, dass im Westen immer mehr Bücher erscheinen, die Kinderlosigkeit propagieren und Kinder sogar als Gefahr für das Klima oder was auch immer bezeichnen, bekomme ich zur Antwort nur ungläubige Gesichter.
Auch die Genderpolitik ist übrigens ein klassisches Element von "teile und herrsche". Das begann mit dem radialen Feminismus, den es in Russland übrigens auch nicht gibt. Die Bolschewisten haben nach der Oktoberrevolution verkündet, dass Mann und Frau gleiche Rechte haben und haben es gefördert, dass Frauen arbeiten. Das ist auch im heutigen Russland selbstverständlich und im Gegensatz zu den Staaten des Westens, wo der radikale Feminismus um sich gegriffen und zur Einführung aller möglichen Quoten geführt hat, ist Russland beispielsweise
eines der führenden Länder,
wenn es um den Anteil von weiblichen Führungskräften geht.
Der radikale Feminismus, der im Westen um sich gegriffen hat, hat die Gesellschaft gespalten und Männer verteufelt, weil sie die Frauen angeblich unterdrücken. Das ging so weit, dass der Begriff "alter weißer Mann" zu einem regelrechten Schimpfwort geworden ist.
Dabei zeigt das Beispiel Russlands, dass es keinen Feminismus gebraucht hat, um Gleichberechtigung und berufliche Chancengleichheit der Geschlechter zu erreichen. In Russland gab es den Kampf Mann gegen Frau nicht, der im Westen mit dem radikalen Feminismus einhergegangen ist. Und Russland hat es ganz ohne diese Phänomen geschafft, in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter weitaus besser dazustehen als der Westen mit Feminismus und Frauenquoten.
Die Genderpolitik ist die Steigerung des Feminismus und soll die Gesellschaft noch mehr fragmentieren. Nun werden nicht mehr nur die beiden Geschlechter gegeneinander aufgehetzt, sondern es soll plötzlich Dutzende Geschlechter geben und nun werden die Menschen auch noch wegen ihrer sexuellen Neigungen gegeneinander aufgehetzt. Auch das ist ein praktisches Beispiel für das Prinzip "teile und herrsche".
Kosmopolitismus und die Zerstörung aller Formen von Identität
In Europa erleben wir, wie den Menschen immer mehr beigebracht wird, sie seien Europäer und keine Deutsche, Franzosen und so weiter. Die Nationalstaaten werden immer mehr entmachtet und geben Souveränitätsrechte nach Brüssel ab. Den Menschen soll ihre nationale Identität genommen werden.
Aber wer den Menschen ihre Identität (oder auch nur einen Teil davon) nimmt, entwurzelt die Menschen. Die Identität gibt den Menschen ihren moralischen Kompass. In Europa basiert diese Identität auf der christlichen Kultur und den Idealen der Aufklärung, hinzu kommen die nationalen Elemente, die sich aus der Geschichte der einzelnen Länder ergeben. Dass Deutschland beispielsweise ein Bundesstaat bestehend aus Bundesländern ist, ist das Ergebnis der deutschen Geschichte, in der Deutschland über Jahrhunderte ein Land war, das aus vielen selbständigen Fürstentümern bestand, während beispielsweise Frankreich in der Zeit ein zentralisierter Staat war und daher einen anderen Staatsaufbau hat.
Das ist nur ein Beispiel, aber es zeigt, wie groß der Einfluss der Geschichte eines Landes auf die Mentalität der Menschen ist, denn das "nationale Gedächtnis" eines Volkes hat weit mehr Einfluss darauf, wie die Menschen in einem Land über Dinge denken, als man gemeinhin annimmt. Wie groß der Einfluss die Identität ist, die die Menschen aufgrund ihres nationalen Gedächtnisses prägt, zeigt sich in Deutschland daran, dass Bayern beispielsweise anders sind als Norddeutsche. Und natürlich unterscheiden sich Spanier und Finnen aus dem gleichen Grund voneinander.
Ihnen das nehmen zu wollen, indem man ihnen erklärt, sie wären in erster Linie Europäer und nicht Spanier oder Finnen, ist ebenfalls der Versuch, die Menschen umzuerziehen. Und das funktioniert tatsächlich, wie man am Beispiel Deutschland sehen kann, wo die preußische Identität ausgelöscht wurde. Wer von den heute jungen Menschen in Deutschland fühlt sich heute noch als Preuße?
Daher sind die Versuche, die Menschen umzuerziehen, keineswegs Fantasie. Das funktioniert und wird getan. Hätte Sie die Deutschen vor hundert Jahren gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, dass die preußische Identität hundert Jahre später verschwunden sein kann, hätte man ihnen einen Vogel gezeigt.
Wir reden hier von sehr langfristigen "Projekten", aber es gibt sie und sie werden umgesetzt. Im Falle von Preußen wurde das auch offen verkündet, was die Siegermächte damit begründet haben, dass die preußische Mentalität eine große Mitschuld am Krieg gehabt hätte. Ich will das nicht bewerten, ich stelle nur die Tatsache fest, dass es solche langfristig geplanten Umerziehungsprogramme gibt und dass sie funktionieren.
Der Versuch, den Menschen eine neue Identität als "Europäer" zu geben, ist ein Teil dessen, was Dugin "die Zerstörung aller Formen von Identität" nennt. Dazu gehört auch wieder die Genderpolitik, die das Ziel hat, die Identität der Geschlechter zu zerstören, indem sie predigt, dass die biologischen Geschlechter unwichtig seien (oder gar nicht existieren), sondern dass das Geschlecht angeblich eine Frage der Sozialisierung sei, die sich jederzeit ändern kann, und dass es überhaupt mehr als zwei Geschlechter gebe, was nun wirklich Nonsens ist.
Aber die Zerstörung der Geschlechteridentität ist ein weiterer Baustein der "Zerstörung aller Formen von Identität", wie Dugin es nennt. Die Menschen sollen moralisch entwurzelt werden, was es leichter macht, sie zu manipulieren und zu beherrschen.
Russland setzt stattdessen auf die Stärkung der eigenen Identität, indem es den Erhalt der vielen Kulturen und Sprachen seiner Völker fördert und sie durch den Patriotismus eint.
Unbeschränkte Migration
Auch die Migration spielt hier eine Rolle, denn durch massenhafte Zuwanderung wird die Identität eines Volkes verwässert und verändert. Das ist keine rechte Propaganda, das ist eine Tatsache, die man gut oder schlecht finden, die man aber nicht bestreiten kann. Schließlich war es eine Grüne, die die massenhafte Einwanderung nach Deutschland vor einigen Jahren auf einem Parteitag mit den Worten, dass Deutschland sich dadurch verändern wird und dass sie das gut finde, kommentiert hat.
Entgegen den Behauptungen der Bundesregierung und der EU bringt die massenhafte Einwanderung keine wirtschaftlichen Vorteile, weil die Einwanderer nun einmal nicht mehrheitlich gut ausgebildete Akademiker, Handwerksmeister oder Verwaltungsangestellte sind. Aber die massenhafte Einwanderung verändert die Länder, in die sie einwandern. Einerseits, wir kennen alle die Beispiele aus Frankreich, entstehen ganze Stadtviertel, die von Einwanderern bewohnt werden und in die sich selbst die Polizei nur noch ungern hineinwagt, andererseits verändern auch die Einwanderer, die sich integrieren, die Gesellschaft.
Nochmal: Man kann das gut oder schlecht finden, aber man kann nicht bestreiten, dass das die ursprüngliche Identität einer Gesellschaft bis zur Unkenntlichkeit verändert.
Aus diesem Grund beschränkt Russland die Migration und fordert von Einwanderern, dass sie sich integrieren und die Sprache lernen. Und sie müssen arbeiten, auf staatliche Hilfe können Einwanderer in Russland nicht setzen. Natürlich gibt es auch in Russland Probleme mit Einwanderern, aber der russische Staat geht dagegen vor, während die Einwanderung in Europa so unkontrolliert verläuft, dass man über die Verteilung illegaler Migranten auf die EU-Staaten streitet. In Russland werden illegale Migranten ohne jede Diskussion abgeschoben.
"Cancel Culture"
Die Cancel Culture ist ein weiteres Element der Zerstörung der Identität der Völker. Dabei wird inzwischen sogar die Geschichte umgeschrieben. In Russland ging gerade ein Bild durch die sozialen Medien, das die aktuelle Besetzung einer Aufführung von Romeo und Julia in London zeigt, bei der Julia von einer Schwarzen gespielt wird. Solche Dinge sind in Russland undenkbar, weil sie Teil der Umschreibung der Geschichte sind.
Eine Frage, die in Russland dabei gestellt wird, ist, wie man künftigen Generationen beispielsweise die Schrecken und Verbrechen der Sklaverei beibringen will, wenn in Filmen plötzlich Aristokraten von Schwarzen gespielt werden. Wie sollen Kinder verstehen, wie rassistisch und grausam die Sklaverei war, wenn in Hollywood-Filmen plötzlich ein Schwarzer einen Plantagenbesitzer spielen kann?
Wie sollen Menschen ihre Geschichte, also auch die eigene Herkunft und ihre eigenen Wurzeln, verstehen, wenn Kunstwerke aus Museen entfernt oder umbenannt werden, weil sie nach dem Verständnis irgendwelcher Herrschaften plötzlich nicht mehr politisch korrekt sind? Zur Geschichte eines jeden Landes gehören auch die unschönen Seiten seiner Geschichte, und das Weltbild der Menschen war früher nun einmal ein anderes als heute. Aber wie sollen junge Menschen diese historischen Entwicklungen (und auch ihren Sinn) verstehen, wenn diese Dinge aus Schulbüchern, Museen und Dokumentarfilmen gestrichen werden?
Die Cancel Culture löst in Russland, in dem es nicht einmal deren Vorläufer, die Political Correctness, gibt, nur heftigstes Kopfschütteln aus.
Kritische Rassentheorie
Alexander Dugin beschreibt die kritische Rassentheorie als Theorie, "nach der ehemals unterdrückte Völker das Recht haben, ihre ehemaligen Unterdrücker zu unterdrücken". Das ist eine zwar sehr verkürzte, aber in meinen Augen absolut korrekte Beschreibung. Wir alle erinnern uns noch an BLM, als Weiße in den USA gezwungen wurden, auf offener Straße vor Schwarzen niederzuknien und ihnen die Füße zu waschen. Und wir erinnern uns daran, wie Fußballspieler vor dem Anpfiff niedergekniet sind, was in russischen Stadien übrigens
für gellende Pfeifkonzerte sorgt.
Inzwischen gibt es im Westen immer mehr Meldungen über irgendwelche Ausstellungen oder Veranstaltungen, zu denen
Weiße nicht oder nur beschränkt Zugang
haben. Das ist jedoch exakt der Rassismus, den der Westen doch angeblich bekämpft, nur eben gegen Weiße. Es wäre vollkommen undenkbar, dass jemand im Westen eine Ausstellung oder Veranstaltung organisiert und offen erklärt, der Zutritt sei Schwarzen verboten. Umgekehrt geht das allerdings und wird von Politik und Medien als angebliche Maßnahme im Kampf gegen Rassismus und zur Aufarbeitung der Geschichte unterstützt.
In Russland ist jede Form von Rassismus verboten, während im Westen inzwischen Rassismus gegen die eigene Bevölkerungsmehrheit hoffähig gemacht wird. Auch das ist ein Beitrag zur Spaltung der Gesellschaft. Anstatt alles zu tun, um Rassismus, Spaltung und Trennendes in einer Gesellschaft zu überwinden, wird Rassismus im Westen (nur mit umgekehrten Vorzeichen) gefördert.
Hinzu kommt, dass all diese Dinge verlogen sind. Wenn der Westen es mit all seinen Worthülsen ernst meinen und die Folgen der kolonialen Vergangenheit beispielsweise in Afrika mildern wollte, dann sollte er aufhören, den afrikanischen Kontinent auszubeuten und Geld in die Hand nehmen, um die Lebensverhältnisse der Menschen zu verbessern. Oder er könnte all die geraubten Kulturgüter (einschließlich beispielsweise der Kronjuwelen der europäischen Königshäuser) dahin zurückgeben, wo er sie geklaut hat. Das geschieht aber bestenfalls als symbolische Akte, wenn Baerbock mal auf einer Afrikareise medienwirksam irgendeinen afrikanischen Speer aus einem deutschen Museum zurückgibt.
Stattdessen setzt der Westen weiterhin auf die Ausbeutung Afrikas.
Der Kampf der Systeme
Das war natürlich nur ein grobe und verkürzte Gegenüberstellung der "Werte" des Westens und wie man in Russland darüber denkt. Aber schon das zeigt, wie diametral gegensätzlich man im Westen und in Russland vorgeht und wie der Westen alles Traditionelle bekämpft. Das wird als "progressiv" - also fortschrittlich - gepriesen, aber all diese Dinge führen im Endeffekt dazu, dass die Menschen regelrecht umerzogen und moralisch entwurzelt werden. Und es hat zu einer immer tieferen Spaltung der Gesellschaften im Westen geführt, wobei ich inzwischen sogar von einer Fragmentierung oder Zersplitterung der Gesellschaften im Westen sprechen würde.
Ich kann darin nur einen Zweck erkennen, den schon das alte Rom mit "teile und herrsche" beschrieben hat: Die Menschen im Westen sollen mit sich selbst und ihren Streitereien über künstlich geschaffene Kontroversen beschäftigt werden, damit sie sich nicht zusammentun und gegen Entscheidungen der Regierungen vorgehen können.
Und das funktioniert, wie die Entwicklungen in der EU zeigen. Obwohl die EU die Grundlagen ihrer eigenen Wirtschaft und damit den Wohlstand der Menschen zerstört, sind die Proteste dagegen überschaubar.
LESERPOST
(ausgewählt und z.T. leicht gekürzt von Dikigoros)
VladTepes (22. Mai 2024):
"[...] der Zerstörung aller Formen von Identität"
DER Punkt überhaupt - denn Menschen/Völker ohne Wurzeln und ohne irgendeine Form des Zusammenhaltes ist genau das, was ein "Imperium" braucht, um ungestört [be]herrschen zu können!
Damit war schon alles gesagt...
Eqhdc (22. Mai 2024):
Es werden ja auch ALLE Werte zerstört wie bspw. Bildung.
Nicht umsonst steigen bspw. so viele mit gefakten Doktorarbeiten auf. Das heißt umgekehrt: So ein Ding ist NICHTS wert!
Es gibt einen spannenden Kanal eines Professor Dr. Bernhard Krötz:
Die kompletten Schullehrbücher in Mathe sind mittlerweile mit dutzenden von Fehlern "ausgestattet" - dafür sind sie schön bunt. Nach dem Motto: "even garbage looks good in colors".

Ikaros (22. Mai 2024):
In der Ukraine wird sich nicht das Schicksal der Welt entscheiden. Möglicherweise aber das Schicksal der EU.
(Anm. Dikigoros: Das Schicksal der EU wird in Europa entschieden - durch die Masseninvasion muslimischer "Flüchtlinge" aus Afrika und Asien.) Der Hauptfeind des absteigenden Hegemons ist China. (Anm. Dikigoros: China hat selber Probleme. Das gravierendste ist das gleiche wie in Europa, Nordamerika und Japan: der Zusammenbruch der autochthonen Bevölkerungspyramide. Und durch den Bruderkrieg zwischen Wolga und Don Donets und Dnipro droht dem letzten großen, weißen, christlichen Volk - den Russen, zu denen ja auch die "Ukraïner" gehören - das gleiche Schicksal. Das hat sich
die Judenbrut, die ihn angezettelt hat,
sehr schön ausgedacht!) Die USA wird im Ukrainekonflikt die EU zu weiterer Eskalation drängen und nebenbei ausbluten. Aber der Showdown wird mit China stattfinden, falls der selbsternannte Hegemon, Weltpolizist (Schurken-,Terror- und Folterstaat Nr. 1) es sich dann noch traut. Er wird dann sehr allein sein.
docroesner (22. Mai 2024):
Das ist nur fast richtig. Beim Punkt Individualismus wird Dugin jedoch sehr schwach, falls die Übersetzung so stimmt. Wann wurde denn das Argument der "Solidarität" mehr strapaziert als in der Coronakrise, und von wem? Also, wenn der Westen auf "rücksichtslosen" Individualismus setzen würde, wieso wurde dann eine Kampagne der Impfsolidarität inszeniert und Individuen, die nicht mitmachten, stigmatisiert? Und wo wird denn Konformitätsdruck durch Presse-Gleichschaltung mehr gefäjrdert als im Westen?
Das stimmt doch hinten und vorne nicht in der Analyse. Sorry.
Worum es ja wirklich geht, ist nicht Individualismus vs. Kollektivismus, sondern Selbstbestimmung/Eigenverantwortung vs. Fürsorge/ Bevormundung.
Bedauerlich und eigentlich schon entmutigend, dass einer der angeblich bedeutendsten Denker der Gegenwart diesen Aspekt des Menschenkampfes der Gegenwart so falsch sieht [...]
Unser Kampf ist in Wirklichkeit der gegen Konformitätsdruck und für Wahrheit. Und das entscheidet sich nicht zwischen Russland und der Ukraine (USA).
GMT (22. Mai 2024):
"Wann wurde denn das Argument der Solidarität mehr strapaziert als in der Coronakrise, und von wem? Also, wenn der Westen auf rücksichtslosen Individualismus setzen würde, wieso wurde dann eine Kampagne der Impfsolidarität inszeniert und Individuen, die nicht mitmachten stigmatisiert?"
Vermutlich ist der Denkfehler hier ganz auf Ihrer Seite!
Dieses Solidaritätsgefasel hatte gar nichts mit Gemeinschaftssinn zu tun, sondern letztendlich hat man ja mit primitiver "MEIN Leben wird durch dich, Ungeimpften, gefährdet" [...] sich als Rattenfänger aufgespielt und damit natürlich den Konformismus eingefordert!
Es wurde an die niedersten Instinkte appelliert - nur haben die mit echtem Individualismus, also dem gesunden, gar nichts zu tun.
docroesner (22. Mai 2024):
Ja, eben. Die Analyse Dugins ist also falsch.
Indem Sie den Apell an die Solidarität als Gefasel bezeichnen - also als nicht "echt" charakterisieren -, führen Sie ein völlig willkürliches Argument ein, das sie durch nichts anderes rechtfertigen können als durch Ihr Vorurteil, welches lautet: im Westen herrscht Ellenbogenindividualismus - in Russland hingegen echter Gemeinschaftssinn. Und was echt ist, bestimmen natürlich Sie.
Auf dieser Basis, Stil Streitgespräch zwischen Fußballfans, kann man sich dann endlos abreagieren.
Wenn der Westen so indivudualorientiert wäre, wieso hat er dann an Solidarität apelliert? Weil eben der Solidaritätsgedanke, ob missbräuchlich oder nicht, im Westen ein sehr starkes Element ist. In Russland vermutlich auch.
Daher ist die Analyse Dugins in Teilen schlicht falsch.
Chefkoch Mugridge (22. Mai 2024):
Nein, die Corona-"Solidarität" war keine, sondern dieses ganze "Zusammenhalten"-Blabla war gegen die "Corona-Leugner" usw. gerichtet, genau wie sonst bzgl. anderer Themen gegen die "Nazis", nämlich immer wenn es darum geht, dass Gegner von Regierungsideen/-massnahmen in eine Minderheit oder Scheinminderheit gehalten werden sollen. Wie gerne hätten sie es erreicht, dass wir heute noch ein jeder allein in seinem Kämmerchen sitzen und keine Möglichkeit haben zu erfahren, was der andere denkt/fühlt, ohne dass die Regierung davon erfährt und entsprechend bei Bedarf gegensteuern kann? Mit echter Solidarität hat das nichts zu tun. Man nennt es nur so, weil man mit diesem Wort die Leute besser erreicht, wie man mit "Friedensgedanken" die Leute auch besser für einen Krieg gewinnen kann usw. Das ist ein Grundprinzip des US/EU-Westens, den Dingen immer schöne Namen zu geben, die eigentlich das Gegenteil sind...
Hector2 (22. Mai 2024):
[...] Der sogenannte Westen hat keine Werte, er hat alle Werte zerstört, sowohl die kulturellen als auch die normativen des Zusammenlebens [...] (Anm. Dikigoros: Das verdanken wir u.a. dem Lügenbaron
von Drecksäcker,
der schon in den 1970er Jahren als Vorsitzender der "Wertekommission" der CDU deren diesbezügliches Grundsatzprogramm völlig auf den Kopf stellte.)

Der Freiheitsbegriff wurde im Zuge dieser Entwicklung missbraucht, ebenso Solidarität wie in Begriffen von Solidargemeinschaft, Solidarpakt oder Solidaritätszuschlag. Es ging einfach nur immer um Umverteilung von unten nach oben und die Beherrschbarkeit der Massen [...]
Zum Freiheitsbegriff will ich hier gar nix sagen - die Diskussion hatten wir schon mal, und sie ufert aus.
Kampf der Systeme? wir haben es hier nicht mit verschiedenen Systemen zu tun sondern mit verschiedenen Formen des Kapitalismus auf verschiedenen Stufen. Welche Systeme sollen da bitte schön gegeneinander kämpfen?
Dafür haben wir ein Imperium (man kann es auch Machtzentrum nennen), das die physische weltweite Kontrolle anstrebt (Anm. Dikigoros: wie es ihnen ihre alttestamentarischen Profeten predigten: Machet Euch die Erde untertan und rottet alle anderen Völker aus, Männer, Frauen, Kinder und auch das nicht-koschere Vieh!) und andere Machtzentren (Russland und China sind ja mindestens zwei weitere), die Erhaltung und Ausgestaltung der eigenen Macht halt nicht unter der Kontrolle des ersten Imperiums sehen. Da ein Grundprinzip der kapitalistischen Existenz aber die Expansion ist, entwickeln sich hier Widersprüche, die über das Bauernopfer Ukraine geklärt werden.
Zum Untergang des Preußentums: Das fing bereits in der Weimarer Republik an, weil man die SPD-beherrschte preußische Regierung weghaben wollte. (Anm. Dikigoros: Man lese
Oswald Spenglers "Preußentum und Sozialismus" - der hat nämlich noch mehr geschrieben als bloß "Der Untergang des Abendlandes"!) In der DDR gab es auch schon keine Preußen mehr. Da gab es meines Wissens nur Sachsen, Fischköppe und Berliner - neben noch paar anderen.
Seestern (22. Mai 2024):
Wie viele Frauen gehören der neuen Regierung in Rußland an? Nicht so viele, was? Wie kommt das, wo doch Gleichberechtigung herrscht?
GMT (22. Mai 2024):
[...] Wie kommt man auf solch irre Idee, dass Regierungsjob=Gleichberechtigung bedeutet?
So ein wenig grünes Sekten-Wokistanertum mit leichten Handicaps beim Denken hat schon was...
mac9 (22. Mai 2024):
Dreht sich die Welt nicht mehr ohne Frauen in der Regierung?
Oops, stimmt ja, sie geht sehr schnell unter siehe Deutschland
Was davon kommt, wenn Posten NICHT nach Fähigkeit sondern nach Quoten besetzt werden...
Stop Bush and Clinton (22. Mai 2024):
Vielleicht wollen sie einfach nicht? Wenn man sich die Realität statt der Propaganda ansieht, gibt es tatsächlich so etwas sie "Jungenspielzeug" und "Mädchenspielzeug", und später "Männerarbeit" und "Frauenarbeit".
Das soll nicht heissen, dass es ein Problem ist, wenn ein Kind mit den Spielsachen der anderen Seite spielt, oder dass eine Frau nicht einen "Männerjob" oder ein Mann nicht einen "Frauenjob" perfekt ausführen kann. (Anm. Dikigoros: z.B. Hebämmerich, nicht wahr?!?) Wohl aber, dass die Veranlagungen, sich für bestimmte Sachen zu interessieren nicht auf beiden Seiten gleich groß sind.
Wenn man ihnen die freie Wahl lässt, werden sich immer mehr Jungen für das Spielzeugauto und später den technischen Beruf, und mehr Mädchen für die Puppe und später den sozialen Beruf entscheiden. (Anm. Dikigoros: Und das ist ja auch gut so!)
Scheinbar zählen die Ministerposten auch zu den Arbeiten, für die sich eher Männer entscheiden. Kann ich sogar in meinem Bekanntenkreis nachvollziehen - bei den Männern ist die Tendenz zu "Die Drecksäcke müssen weg, die sollen mich mal für ein paar Tage auf den Posten setzen" eher da als bei Frauen, die eher zu "Die machen ihre Arbeit nicht gut, hoffentlich findet sich einmal jemand, der das besser kann. Aber ich würde den Job nicht machen wollen!" tendieren.
[...] Auch interessant zu dem Thema ist, wer sich damals bei der Volksabstimmung über das Frauenwahlrecht in der Schweiz am lautesten für ein NEIN eingesetzt hat.
Das waren nicht etwa frauenfeindliche Männer, die gedacht haben, dass sie alles besser können, sondern im Gegenteil: Es waren Frauengruppen, die argumentiert haben "Männer sind faul. Zuerst sollen wir ins Berufsleben gehen und ihnen dort die Arbeit abnehmen, und jetzt sollen wir ihnen auch noch die Arbeit in der Politik abnehmen!" [Zugegeben: Ist in einer direkten Demokratie wirklich mehr Arbeit, sich über jede Initiative zu informieren, als nur alle 4 Jahre einmal ein Kreuzchen bei der Partei zu machen, die man schon immer gewählt hat.]
(Anm. Dikigoros: Früher haben die Männer in der Schweiz ihre Frauen oder Mütter gefragt, was sie wählen sollen, und auf deren Rat gehört. Heute, da die selber wählen können, machen die Männer, was sie wollen - seitdem sind auch in der Schweiz Vollidioten an der Regierung, die das Land in den Abgrund wirtschaften. Die Schweiz hat mittlerweile einen höheren Ausländeranteil als die BRDDR, und ihr Bankensystem ist so gut wie tot. Bald können sie wieder von Kuckucksuhren und Käse leben - vorausgesetzt, sie erhöhen den Zolltarif für den Import der ersteren aus China um mindestens 100% :-)
ohne_Z (23. Mai 2024):
@Seestern: Sie bemängeln eine fehlende "Frauenquote" in der russischen Politik. Dann lassen sie uns mal eine Bestandsaufnahme der "Frauenquote" im Westen machen.
- Viktoria "Fuck the €U" Newland (Anm. Dikigoros: gemeint ist wohl die Jüdin Sarah Judith Kagan, geb. Nudelman[n])
- Ursula 3-Wetter-Taft (Anm. Dikigoros: gemeint ist wohl die Jüdin Rose ["Röschen"] Ladson, verh. Echter [Falschname v.d.L.]
- Annalena 360Grad (Anm. Dikigoros: gemeint ist wohl die Hilfsschülerin ohne Abschluß
Lenchen Plärrblök)
- Panzer-StraZi (Anm. Dikigoros: gemeint ist wohl der/die/das Kriegstreibende Strackende-Zimmertranse alias
Oma Courage)
Da halte ich es lieber mit
Schiller:
"Freiheit und Gleichheit! hört man schallen;
Der ruh’ge Bürger greift zur Wehr,
Die Straßen füllen sich, die Hallen,
Und Würgerbanden ziehn umher.
Da werden Weiber zu Hyänen
Und treiben mit Entsetzen Scherz;
Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen,
Zerreißen sie des Feindes Herz.
Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
Sich alle Bande frommer Scheu;
Der Gute räumt den Platz dem Bösen,
Und alle Laster walten frei.
Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken,
Verderblich ist des Tigers Zahn;
Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
Das ist der Mensch in seinem Wahn.
(Friedrich Schiller: Das Lied von der Glocke)
GMT (22. Mai 2024):
Männer und Frauen sind unterschiedlich! [...]
Sollte sich auch herum gesprochen haben: Hinter einem erfolgreichen Mann steht oft eine sehr kluge Frau!
oHenri (22. Mai 2024):
[...] Ich würde da eher sagen: "Hinter einem erfolgreichen Mann steht MEISTENS eine sehr EHRGEIZIGE Frau!"
(Anm. Dikigoros:
Willi Schüttelspeer
meinte einst: "Hinter jeder bösen Tat eines Mannes steckt eine Frau!" Man[n] lese "Macbeth" :-)
Ruebezahl (22. Mai 2024):
Deutschland ist erledigt, auf der einen Seite die
Hochverräter,
die mit allen Mitteln Deutschland abschaffen wollen, auf der anderen Seite die Dummschafe, die nur blöd glotzen und "man kann ja sowieso nix machen" fabulieren. Gute Nacht!
Stop Bush and Clinton (22. Mai 2024):
Dugin hat mit seiner Beschreibung der westlichen Welt völlig recht. Ich würde nur noch die Realitätsverleugnung dazu in die Liste nehmen (weil tatsächlich fast der ganze Westen glaubt, dass wir vor bzw. schon in einer Klimakatastrophe stecken, dass Covid-1984 eine extrem gefährliche Seuche ist, dass ein Mann in Frauenkleidern eine Frau ist, oder dass Russland ohne jeden Grund seinen friedlichen Nachbarn überfallen hat).
Aber die Folgen aus der Ukraine überschätzt er - jedenfalls was die ganze Welt angeht. Es entscheidet sich aber tatsächlich die Zukunft von Russland.
Wenn Russland wie erwartet gewinnt, wird sich gar nichts ändern. Russland bleibt Russland, und der Westen wird weiter aufrüsten, um sich auf die angebliche russische Bedrohung vorzubereiten, und natürlich auch weiter jeden verfolgen, der eher den russischen als den westlichen Werten zugeneigt ist, und noch stärker versuchen, jedem die westlichen "Werte" aufzuzwingen, um den Hass gegen Russland zu schüren. Auch wird der Westen weiter Russland mit neuen Feinden umgeben, indem er die Nachbarländer in jeder denkbaren Form aufhetzt (Paschinjan, Georgische Opposition, Sandu...) und darauf hoffen, dass die Propaganda auch in russischen Grenzgebieten wirkt, die sich dann [für den Westen] hoffentlich von Russland abspalten. Und wenn das z.B. ein russisches Gebiet an der Grenze zu Georgien tut, ist das natürlich deren absolut garantiertes Grundrecht - nur die Krim und der Donbas dürfen das auf keinen Fall.
(Anm. Dikigoros: Pardon, aber "Grundrechte" gelten nicht für Staaten, sondern nur für Individuen. So ist es z.B. das wichtigste Grundrecht eines jeden US-Bürgers, LGBTQI+ zu sein ["every American's fundamental right to be LGBTQI+"], insbesondere eine Transe: "We celebrate transgender people",
verkündete der US-Präsident
am 30. März 2023, dem neuen Nationalfeiertag ["Transgender Day"] - nein, kein vorgezogener Aprilscherz, sondern eine offizielle Verlautbarung des "Weißen Hauses"! Sonst gibt es dort ja nichts mehr zu feiern... :-)
Ein Grossteil von Afrika wird sich Richtung Russland bewegen, aber die Auswirkungen dürften ausserhalb von Afrika klein sein; und auch innerhalb von Afrika wird sich kurzfristig nicht viel ändern, weil die reGIERungen der meisten Länder weiter korrupt bleiben und den neuen Wohlstand nicht an die Bevölkerung weitergeben.
Problematisch wird es, falls der Westen doch noch mit irgendeiner Wunderwaffe kommt und es schafft, Russland zu besiegen.
Für den Westen wird es dann genauso weiter gehen - er fühlt sich gestärkt und wird weiter aufrüsten, um auch China und Indien besiegen zu können (Anm. Dikigoros: Da schreibt jemand, der oder die noch dümmer ist als die Amis - die sich, wenn sie klug wären, bequem zurück lehnen und zuschauen könnten, wie China und Indien einander ohne jedes Zutun Dritter zerfleischen :-) und noch härter versuchen, jedem seine "Werte" aufzudrücken (ein zweites 1989 - der Gegner ist besiegt, jetzt können wir alles noch viel extremer machen). Als Bedingung für einen Waffenstillstand wird Putin abgesetzt und einem US-Kriegsverbrechertribunal ausgehändigt, und Jelzin 2.0 wird installiert.
(Anm. Dikigoros: Den gibt es nicht und wird es auch nie geben. Wenn es dem Westen gelingen sollte, Putin - der, allen Widerständen im eigenen Lande zum Trotz, immer noch mit "angezogener Handbremse" operiert - zu "beseitigen", dann kämen in Rußland Personen an die Macht, die keinerlei Hemmungen hätten, ihre "Wunderwaffen" einzusetzen. Und vielleicht wäre das nicht mal die schlechteste Lösung: Ein halbes Dutzend "Dolche" auf Berlin, Brüssel, Göteborg - das gehört ja jetzt auch zur NATO -, London, Paris und Warschau würden Mittel- und Westeuropa schlagartig um knapp 10 Millionen muslimischer "Migranten" erleichtern; und für den "Airstrip One", wie
Georg Orwell
jene Nordsee-Insel in 1984 nannte, wäre vielleicht auch ein "Poseidon" angemessen - wenn man sich den nicht für Einsätze im Westatlantik und Ostpazifik aufsparen will, um das Reich des Bösen zu zerstören. Das alles wäre möglich, ohne die Atmosfäre mit radioaktivem "fall out" zu balasten - also ein Segen nicht nur für die Menschheit, sondern auch für die Umwelt :-)
Der Westen wird im Endeffekt um Russland erweitert – für Russland wird alles schlechter, für den Rest der Welt ändert sich zuerst nichts, ausser dass der Westen mit Jelzin 2.0-Russland einen neuen Partner an der Seite hat, der längerfristig dabei hilft, China und die anderen BRICS-Staaten zu unterjochen (was aber natürlich vom Westen sowieso geplant ist, egal wie und ob der Ukraine-Konflikt endet).
Logik Fan (23. Mai 2024):
[...] Der ungepflegte und wirr dreinschauende Pseudointellektuelle Dugin wird auch von patriotischen und loyalen Putinanhängern und Duma Abgeordneten als Fascho gesehen.
https://drive.google.com/file/d/1VwWonj8BEskV4onmyo9jrC-86JVn-vrz/view
„Das faschistische manifest. Dugin und der Faschismus durch die Hintertür – Teil 2
Wie der Faschismus den russischen Staat zu Fall bringen soll“
Der LINK zum Teil 1
–https://drive.google.com/file/d/1BXh610kb-2jflQf1VcgcnNVvjul8WKod/view–
(Anm.: Ungepflegt, wirr und pseudo-intellektuell - und von wenig "Logik" beleckt - wirkt allein dieser Eintrag. Dikigoros hat keine Lust, ihn zu korrigieren, will ihn aber auch nicht unterdrücken; er läßt ihn also einfach mal so stehen.)
Hintergrund zur Webseite, die beide Artikel kürzlich veröffentlichte. Vor über 11 Jahren, gab es russisch, patriotische und vor allem politische Persönlichkeiten, die einen Weg suchten, unter anderem vor der 5ten und 6ten Kolonne zu warnen und möglichst die Verräter auch beim Namen zu nennen. Das wird jetzt über die Webseite FKT / Valerie Pyakin getan. Mit irgendeinen dubiosen Fonds konzeptueller Technologien hat das - bis auf den Namen, einen Rahmen und ein bisschen russischer Mythologie, Aberglauben, Hokus Pokus - NICHTS zu tun.
Es (u.a. die Webseite) ist lediglich ein Werkzeug der genannten Persönlichkeiten, relative anonym, Informationen zu veröffentlichen und auszutesten, wie weit man in der aktuellen Situation gehen darf.
Es ist sicher ein gutes Zeichen für Russland, dass die Verräter sich nicht trauen gegen die Webseite und deren Informanten vorzugehen, obwohl die Verräter ja namentlich genannt werden.
Zudem besteht bei den Patrioten die schriftlich geäußerte Hoffnung, dass die Verräter durch die realen Ereignisse und geschaffenen Fakten, sich eines besseren besinnen und wieder in die russische Gemeinschaft integrierbar sind.
ohne_Z (23. Mai 2024):
@Logik Fan [...]
Lassen sie mich raten: Sie wählen Grün.
UNSERE "gemäßigten Kopfabschneider". die WIR aus Syrien "importierten", sind SELBSTVERSTÄNDLICH ebenfalls reintegrierbar. Die haben ihr Unrecht eingesehen, weil sie jetzt in
der besten Demokratie aller Zeiten
leben. [...] Sie haben noch nicht mit solchen Leuten in einem Haus gewohnt, wenn DIE stolz davon berichten, daß sie - nennen wir es: "den Gefangenen demokratisch den Kopf von den Schultern gestreichelt haben".
Glauben Sie wirklich, daß Sie Leuten, die ihr halbes Leben indoktriniert wurden, von heute auf morgen die Flausen austreiben, weil - wir haben uns jetzt alle lieb? Das ist GrünGrün allererster Güte [...]
Junge Junge, so wenig Logik bei einem "Logik Fan" [...]
Yr (23. Mai 2024):
[...] Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mögen zwar richtig erfasst sein, aber wird immer so dargestellt als ob das mit brutaler und tödlicher Gewalt den Menschen aufgezwungen wird.
Und genau das stimmt nicht!
Wenn man die EU nimmt, rund 450 Million Menschen... klar gibt es welche, die eine andere Entwicklung wollen, aber die absulte Masse ist ganz klar dafür! [...] (Die Anmerkungen zu diesem Schwachsinn überläßt Dikigoros ausnahmsweise "Zappenduster" - obwohl er von dem ansonsten nicht allzu viel hält - und "silvia".)
Zappenduster (23. Mai 2024):
[...]
"Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mögen zwar richtig erfasst sein, aber wird immer so dargestellt als ob das mit brutaler und tödlicher Gewalt den Menschen aufgezwungen wird."
Da wäre ich mir, spätestens nach Corona, nicht mehr so sicher [...] Die Erzählung, all diese Migrationstätigkeit wäre doch ein im Grunde christlicher Wert und zudem wirtschaftlich interessant, oder in dieser Hinsicht gar geboten, ist doch ein Kunstprodukt [...] Reines rumpopeln an den Symptomen! Für Dugin zählt so etwas bereits zu den westlichen Werten. Da hat der gute Mann doch irgendetwas nicht ganz richtig verstanden. Es ist nur eine Krücke, eine Lüge, aber doch kein "Wert" an sich.
"Wenn man die EU nimmt, rund 450 Million Menschen... klar gibt es welche, die eine andere Entwicklung wollen, aber die absulte Masse ist ganz klar dafür!
Weil man die Leute belügt, und das reicht schon lange nicht mehr aus. Du hast eine andere Meinung? Verkünde sie! Wollen wir doch mal schauen, wann der Zensor zuschlägt oder die Polizei vor der Tür steht, denn seit 2001 wird alles überwacht. Inzwischen mittels immer besserer KI. Dies ist auch ihr wichtigster Einsatzzweck, man arbeitet am augenblicklichen Durchgriff.
Kürzlich wurde die Friedenszeit für beendet erklärt. Wer wird den Krieg denn in ein paar Jahren führen, die EU vielleicht? Was hat der Bürger/Individualist mit der EU zu tun? Na, er darf das Scheinparlament wählen, der Rest wird für ihn seitens interessierter Stellen organisiert.
Brutale und tödliche Gewalt? [...] Wenn der Krieg erstmal läuft, wird alles wie von selbst gehen, dann wird es bei Beschimpfungen in den Medien nicht bleiben. Dann hat das Individuum noch das Recht mitzumachen und mitzukämpfen. Aber Vorsicht, das Internet vergisst nix! Die KI wird nicht lange brauchen, um die Listen der "Systemfeinde" auf Basis der Archive zu erstellen.
Individualismus ist auch kein westlicher Wert [...] Spätestens seit "Corona" ist auch deutlich geworden, dass es nur ein paar Gesetzesänderungen braucht, schon ist die Mehrheitsgesellschaft auf jeden beliebigen grundgesetzwidrigen Kurs zu bringen.
![[G. Wiedenroth]](affencoronagg.jpg)
Für echten, intellektuellen Individualismus bräuchte es zumindest Wahrhaftigkeit in der öffentlichen Meinung, denn sonst weiß niemand wirklich, was überhaupt los ist. Daher sollte man Dugins Liste mal durchgehen und schauen, was wirklich für sich steht und nicht auf Manipulation, Gewalt und Lügen basiert.
silvia (23. Mai 2024):
"Wenn man die EU nimmt, rund 450 Million Menschen... klar gibt es welche, die eine andere Entwicklung wollen, aber die absulte Masse ist ganz klar dafür!"
Schrecklich, wenn man [...] die "absolute Masse" von 450 Mio. hernimmt, die angeblich ganz klar für die Zersetzung von Moral, Ethik und Werten sind. Beweise??? Also ich weiß, dass es massig Umfragen gibt (allerdings nicht durch "Aktuelle Kamera" verbreitet), die das bestätigen, was im Artikel beschrieben ist, und dass die Mehrheit der normalen, einfachen Menschen genau diese perversen Absonderlichkeiten NICHT wollen! Es sind einzig die Regierungen, gekauft und geformt durch transatlantischen Einfluss - nebst ein paar verirrten Schlafschafen, die ihr Gehirn ausgeschaltet haben. Die Mehrheit will den ganzen Sch... NICHT!!!
zurück zu Wokeness - die gesteigerte Form der Political Correctness
zurück zu In Amerika greift die Ideologie des Wokeismus um sich
zurück zu Die Zersetzung des Westens
zurück zu Der Wertewesten unter der Lupe
|