*Seit Proksch wegen Mordes verurteilt wurde, kursieren diesbezüglich die abstrusesten Gerüchte: Seine Eltern seien eingefleischte Nazis gewesen, und er habe eine "NaPoLa" besucht. (Es fehlte nur noch der Hinweis, daß
Adolf Hitler
persönlich an all seinen Untaten schuld war :-) Angesichts der Liste seiner späteren Kompliz[inn]en - durchweg jüdische Sozialisten - ist es sehr viel wahrscheinlicher, daß seine Eltern Sozialisten waren und mindestens ein Elternteil jüdisch.
Unglaubhaft ist auch die Behauptung, Proksch habe sein Studium nach ein paar Semestern abgebrochen und sei Schweinehirt geworden.
Nicht nachprüfbar ist, ob er - wie verschiedentlich behauptet - persönliche oder geschäftliche Beziehungen zu Brezhnew, Gaddafi, Idi Amin,
Kennedy
oder sonstigen "Polit-Größen" pflegte oder nicht oder doch.
**Die von einigen Biografen lang und breit erörterte Frage, ob das Proksch's leiblicher Sohn war oder nicht oder doch, ist Dikigoros nur eine Fußnote wert, und auch das nur, um auf die vielleicht nicht allen Lesern bekannte Rechtslage hinzuweisen: Nach österreichischem (und deutschem) Recht gilt jedes Kind, das eine verheiratete Frau gebiert, als Kind ihres Ehemannes. Eine Anfechtung dieses Status ist nur zwei Personen erlaubt: dem Ehemann und dem Kind. Proksch hat die Vaterschaft nie angefochten, und der Sohn wurde bereits im Alter von 6 Jahren bei einem Autounfall getötet, konnte sie also nicht mehr anfechten. Basta.
***Dies ist unstreitig. (Er wurde dafür zum Ehrenbürger von
Prag
ernannt.) Strittig ist dagegen, ob er zugleich für die US-amerikanische CIA arbeitete - also ein Doppelagent war. Im Zusammenhang mit Proksch ist das vor allem interessant, weil einige Biografen glauben, daß der Untergang der Lucona nur am Rande ein (versuchter) Versicherungsbetrug war, in erster Linie aber eine Spionage-Affäre. Dikigoros will das zwar nicht ganz ausschließen, hält es aber für eher unwahrscheinlich: Welches Motiv sollten der StB oder die CIA gehabt haben, die Lucona zu versenken? (Es sei denn, sie hätte doch eine Uranmühle an Bord gehabt - aber dann wäre es ja kein Betrugsversuch gewesen, und die Katze der Verschwörungstheoretiker würde sich in den Schwanz beißen. Im Strafprozeß gegen Proksch wurde das offenbar für möglich gehalten, sonst hätte das Gericht schwerlich die Bergung des Wracks aus den Tiefen des Indischen Ozeans angeordnet, deren Kosten - wie böse Zungen süffisant anmerkten - erheblich über der Versicherungssumme lagen.) Wer eine Antwort weiß oder zu wissen glaubt, darf ihm jedoch gerne
mailen; er wird das dann hier nachtragen.
****Daher schreibt Dikigoros das Folgende nicht im Haupttext, sondern nur in der Fußnote; er kann es jedoch nicht ganz "schlabbern", da es um 1. grundsätzliche und 2. höchst aktuelle [Rechts-]Fragen geht (und er überdies mal wieder seinen Juristenrappel bekommt, wenn er sich durch gewisse Proksch-Biografien liest).
- Der Handel mit Rüstungsgütern an sich ist nicht nicht strafbar. Allerdings ist es nach den Gesetzen der RÖ verboten, Waffen in "Kriegs-" und/oder "Spannungs"-Gebiete zu liefern. (Wie auch nach denen der BRD, die freilich ihre NATO-Partner selbst dann beliefern darf, wenn sie Kriege führen, während die RÖ seit dem "Staatsvertrag" von 1955 neutral ist, also noch strengere Maßstäbe anlegen mu[e]ß[te].)
Was ein "Kriegsgebiet" ist, ist meist unstreitig. Dikigoros erinnert sich noch gut an die beiden Gebiete, auf denen die RÖ damals aktiv war (wohlgemerkt in zulässiger Weise, im Auftrag der edlen UNO, mit so genannten "Blauhelm"-Truppen zur "Friedenssicherung"), nämlich die Golan-Höhen nach dem "Yom-Kippur"-Krieg und Zypern nach der türkischen Invasion. "Spannung" ist dagegen ein dehnbarer Begriff, der - wie die Juristen beschönigend sagen - der "Auslegung" bedarf. (Nur böse Zungen würden behaupten, daß dabei oft mit zweierlei Maß gemessen wird :-) Auch und gerade nach der Beendigung von Kriegen besteht bei den KriegsFriedensführenden meist ein gesteigerter Bedarf an Rüstungsgütern, um ihre Arsenale wieder aufzufüllen, denn nach dem Krieg ist, wie schon die alten Römer wußten, vor dem (nächsten) Krieg, und österreichische Waffenschmieden hatten damals noch einen guten Ruf, vor allem die staatliche VÖEST (vormals
Hermann-Göring-Werke) mit ihren Tochter-Gesellschaften, z.B. Noricum - aber darüber schreibt Dikigoros im Haupttext mehr.
Manche (gut-demokratische) Regierungen, die mit den Regierungen anderer (womöglich "Schurken"-)Staaten offiziell keine Geschäfte machen wollen - vielleicht nichtmal diplomatische Beziehungen zu ihnen unterhalten - bedienen sich dafür gerne "privater" Mittelsmänner - auch das ist an sich nicht strafbar, ebenso wenig, daß letztere dafür eine Provision erhalten.
À propos: Außerdem bestand (und besteht) ja immer noch die Möglichkeit, Waffen gegen ein kleines Bestechungsgeld eine kleine Provision offiziell in gut-demokratische Staaten, wo es keine "Spannungen" gab - bevorzugt wurden damals Italien, Jordanien und Libyen (!) - zu exportieren; wohin diese sie dann weiterleiteten, brauchte man ja nicht zu wissen und konnte seine Hände in Blut baden Unschuld waschen.
- Jüngeren Semestern mag dieser Streit wie ein absurdes Märchen aus längst vergangener Zeit vorkommen - ist es aber nicht. Absurd ist vielmehr, daß im 21. Jahrhundert überhaupt nicht mehr gestritten wird, wenn in Staaten, wo - jedenfalls auf dem Papier - noch immer Gesetze gegen den Waffen-Export in Kriegsgebiete bestehen, gegen diese aufs krasseste verstoßen wird, und zwar nicht nur heimlich von irgendwelchen Privatleuten oder Firmen, sondern ganz offen und hochoffiziell von den Regierenden.
Als anno 2014 die gewählte Regierung der Ukraïne durch einen - von den USA inszenierten - Putsch gestürzt wurde und das jüdische Verbrecherregime, das daraufhin in Kijiw die Macht ergriff, einen Krieg gegen die russisch-orthodoxe Bevölkerung im Donetsbecken begann, hatte das Berliner Verbrecherregime die BRDDR-Regierung nichts eiligeres zu tun als ersterem zu diesem ihrem löblichen Tun Waffenlieferungen in unbegrenzter Menge zuzusagen. Diese Zusage wurde zwar zunächst nur teilweise eingehalten; aber als acht Jahre später - knapp 40.000 Zivilisten waren tot und mehr als 10 Millionen ins Ausland geflohen - der russische Präsident
Putin
sich endlich aufraffte, jenem Völkermord ein Ende zu bereiten und Truppen zur Befreiung seiner Landsleute in die Ostgebiete der Ukraïne - die sich inzwischen mit überwältigender Mehrheit erst für unabhängig erklärt und dann für eine Wiedervereinigung mit Rußland gestimmt hatten - einmarschieren ließ, wurde die bis dahin doch etwas stiefmütterlich behandelte brdische Rüstungsindustrie wieder auf Touren gebracht, um Kijiw um jeden Preis - auch den des Zusammenbruchs der eigenen Wirtschaft und der eigenen Sozialsysteme, d.h. Verarmung breiter Bevölkerungsschichten - mit Kriegswaffen zu beliefern. Und? Hat das schon jemand einen "Skandal" genannt? Hat es Strafprozesse gegen die Verantwortlichen gegeben? Baumeln der
Oberscholz,
Friederich der Wüterich
und ihre Helfershelfer[innen] schon? Bei der Machtergreifung des letzteren waren auf beiden Seiten zusammen bereits an die 2 Millionen Soldaten gefallen und noch einmal so viele lebenslang verkrüppelt, zusammen also ca. 6 Millionen Kriegsopfer (eine Million mal soviel wie Proksch Mäuse Matrosen versenkt haben soll)! Aber was zählen schon Menschenleben? Money makes the world go 'round, nicht wahr, Mrs. Nudelmann Nuland? Um wieviel Geld soll Proksch die Versicherung zu betrügen versucht haben? Umgerechnet 30 Millionen DM? Um wieviel Geld sollte Es-geht-abmerz die brdischen Steuerzahler allein in seinem ersten Regierungjahr betrügen bereichern, indem er sie mit einem "Sondervermögen" zur Finanzierung von Waffenexporten an das Krieg führende Regime in Kijiw beglückte? 90 Milliarden Euro. Und selbst wenn man berücksichtigt, daß 1.- € anno 2025 kaum noch soviel wert war wie 1.- DM anno 1976, wäre das... Moment... dreißig Millionen mal soviel wie Proksch zu ergaunern versucht haben soll. Noch Fragen? Ach so - wie lange das noch so weitergehen soll? Wenn man Dikigoros fragen würde: keinen Tag mehr! Aber einen "Peacemonger" wie ihn fragt man ja nicht. Also wird es wohl weitergehen
bis zum letzten Ukrainer...
*****Ein durch und durch schäbiges - aber nicht ungewöhnliches - Verfahren: Das Gericht war - wie schon die Gerichte in der RÖ - nicht in der Lage, aufzuklären, wie - d.h. wann und von wem - der Sprengstoff, mit dem die Lucona versenkt wurde, an Bord gebracht, geschweige denn, wie er zur Explosion gebracht wurde. (Die Vermutung, diese sei per "Fernzündung" ausgelöst worden, ist abwegig, da technisch nicht machbar.) Der Möglichkeit, daß etwa eines der auf wundersame Weise überlebenden Besatzungsmitglieder dies getan haben könnte - und vielleicht doch im Auftrag irgendwelcher Geheim- oder sonstiger "Dienste" oder gar der Mafia - wurde nicht ernsthaft nachgegangen. Daimler - der von einem Versicherungsbetrug wohl nicht persönlich profitiert hätte - war jedoch dumm genug, die Fälschung der Frachtpapiere einzuräumen und sich erpressen zu lassen: Er könnte wegen Mittäterschaft am Mord zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilt werden, wenn er nicht einen "Deal" mit der Staatsanwaltschaft machte: Er würde ein (wie sein Anwalt später behauptete: falsches) Geständnis ablegen, dabei Proksch als Haupttäter belasten und dafür selber "nur" wegen Beihilfe angeklagt und verurteilt werden. Damit wurde immerhin erreicht, daß Proksch - der bis zuletzt alles hartnäckig abstritt - kein Wiederaufnahmeverfahren mit Aussicht auf Erfolg anstrengen konnte, denn nunmehr hatte die österreichische Justiz endlich einen "Kronzeugen".
******Damit meint Dikigoros nicht nur die innerhalb der RÖ begangenen Verbrechen. (Auch Proksch's mutmaßlich schwerste Straftat fand ja weit entfernt im Indischen Ozean statt.) Er erlaubt sich, das anders zu sehen als Sinowatz: Für ihn zählen zu den schlimmsten Verbrechen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Völkermord an Millionen Weißen im südlichen Afrika durch schwarze Terror-Regimes, die maßgeblich von dem anti-weißen Rassisten
Kurt Waldheim
in seiner Eigenschaft als UN-Generalsekretär angestiftet und unterstützt wurden, sowie die weltweiten Terroranschläge der islamischen PLO (und ihrer Ableger) unter dem Araber
Muħammäd 'Yāsir' 'Arafāt,
die maßgeblich von dem Zerstreuungsjuden und Israel-Hasser Bruno Kreisky - der dessen persönlicher Freund und Intimus war - unterstützt wurden.

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