Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
![[Postkarte: Ritterkreuz, 1942]](ritterkreuz201.jpg)
Text & Bilder: Deutsches historisches Museum
Links: Nikolas Dikigoros
Am 1. September 1939, dem Tag des
Kriegsbeginns gegen Polen, erneuerte
Adolf Hitler
die Stiftung des Eisernen Kreuzes, welches als preußisch-deutsche
Tapferkeitsauszeichnung in 2. und 1. Klasse von 1813 bis zum Ende des
Ersten Weltkriegs
1918 an deutsche Soldaten verliehen wurde und dessen Mitte nunmehr ein Hakenkreuz prägte.
Mit der Erneuerung 1939 wurde als höchste Auszeichnung des Eisernen Kreuzes das Ritterkreuz neu eingeführt, das in Form und Gestaltung den beiden ersten Klassen glich, in der Abmessung jedoch etwas größer ausfiel. Getragen wurde es als Halsorden am Band in den alten Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot.
Die Verleihungsberechtigung des Ritterkreuzes für herausragende Tapferkeit und erfolgreiche Kampfführung lag bei Hitler persönlich. Verliehen werden konnte es unabhängig vom Dienstgrad, Voraussetzung war allein der Besitz des Eisernen Kreuzes 2. und 1. Klasse.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Ritterkreuz insgesamt 7.313 Mal an Angehörige von Wehrmacht und Waffen-SS verliehen.
Im weiteren Kriegsverlauf erfuhr die Tapferkeitsauszeichnung eine Erweiterung um vier Stufen. Erster von insgesamt 883 Trägern des am 3. Juni 1940 eingeführten "Ritterkreuzes mit dem Eichenlaub" war der "Held von Narvik",
Eduard
Dietl.
Die Einführungen des 159 Mal verliehenen "Ritterkreuzes mit dem Eichenlaub mit Schwertern" und des 27 Mal verliehenen "Ritterkreuzes mit dem Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten" erfolgten 1941.
Einziger Träger des am 29. Dezember 1944 eingeführten "Ritterkreuzes mit dem goldenen Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten" war der Stuka-Pilot
Hans-Ulrich Rudel (1916-1982).
|